Montag, 8. August 2016

Rezension zu Todesmarsch






                Rezension zu Todesmarsch von Stephen King 


Angaben zum Buch 

Titel : Todesmarsch
Autor : Stephen King
Preis : 9,99 Euro
Verlag : Heyne
Seitenanzahl : 400 


Inhalt


Hundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Langen Marsch auf. Ein Kampf um Ausdauer und Entschlossenheit, bei dem jeder Schritt der letzte sein kann. Ray Garraty ist einer von 100 Teilnehmern des Todesmarschs - ein jährlicher Wettbewerb um den ultimativen Preis in einer düsteren Zukunftsvision der USA. Der Marsch nach Süden beginnt an der kanadischen Grenze und ist mit dem Tod des vorletzten Gegners zu Ende. Der Sieger erhält bis an sein Lebensende alles, was er sich wünscht. Die Regeln sind einfach: Man darf nicht anhalten und eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Ansonsten wird man verwarnt und statt der vierten Verwarnung gibt es die rote Karte - in Form einer tödlichen Kugel ...


Meine Meinung 

Durch ein YouTube-Video bin ich auf das Buch aufmerksam geworden . Ich muss sagen , dass es mein erster King war und ich deshalb nicht riesengroße Erwartungen hatte . 

Der Schreibstil war sehr sehr angenehm und hat Lust auf mehr gemacht . Die gesamte Geschichte wurde aus der Erzähler-Perspektive erzählt . 

Die Charaktere kannte man am Anfang eher schlecht als recht . Doch im Laufe der Geschichte erfuhr man immer mehr . Das hat die Geschichte spannender gemacht , denn nur durchs weiterlesen erfuhr man weitere interessante Details . 

In die Geschichte kommt man wirklich schnell rein , denn schon nach einigen kurzen Seiten ging es richtig los . 

Was ich wirklich sehr interessant fand war , dass die Jungen während des Marsches viel diskutiert haben und einige sehr interessante Themen aufgekommen sind . So hat man auch ein besseres Bild bekommen von den Amerika in der Zukunft .

Jetzt fragt ihr euch bestimmt wo der Horror bei der Geschichte geblieben ist . Der Horror war meiner Meinung immer dabei . Ich habe mich teilweise sehr unwohl gefühlt den Jungen beim qualvollen Laufen " zuzusehen " . Auch die Verletzungen wurden sehr gründlich beschrieben , wo sich dann manchmal schon die Nackenhaare aufgestellt haben . 

Das Buch war meiner Meinung auch nicht vorhersehbar. Es blieb bis zum Ende spannend , weil es  jeden als nächstes hätte treffen können . 

Bevor ich das Buch begonnen habe , dachte ich mir , dass es sich vielleicht ziehen wird , weil sie die ganze Zeit  nur laufen . Doch da lag ich falsch . Immer wenn es den leichten Anschein hatte , bald wird es sich ziehen , hat Stephen King interessante Details eingebaut , die dann wieder super spannend waren . 

Einige Blogger und Leser fanden das Ende zu schnell , doch ich fand es genau richtig . Wenn man bedenkt wie lange die Läufer schon gelaufen sind , kann es schon mal vorkommen , dass viele hinter einander wegsterben . Doch das Ende war mir dann doch zu schnell vorbei . Es blieben noch einige Fragen offen , was ich sehr schade finde .  

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen . Mein einziger Kritikpunkt war nur das Ende , das einige Fragen offen stehen gelassen hat . 

Bis jetzt bin ich begeistert von Steven King und weiß , dass es noch besser werden kann . Es wird nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein . 


Bewertung 

Durch den oben genannten Kritikpunkt vergebe ich 4/5 Sternen . Eine wirkliche Empfehlung für alle Steven King - Fans und auch an alle die gerne anfangen wollen Steven King zu lesen , so wie ich .